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Night Flying

Wir bekommen Besuch von Forschern, die in den nächsten drei Wochen mit zweitmotorigen „richtigen“ Flugzeugen in der Arktis meteorologische Daten sammeln werden. Schon vor 5 Jahren waren sie mit uns zusammen auf dem Flughafen.

Der neue „kühlschrankerprobte“ schnelle Temperatursensor und der 5-Loch Turbulenzsensor werden zusammen auf ein Flugzeug montiert. Leider verweigert sich ein Druckmessgerät kurz vor der Abfahrt. Alles wieder abbauen und neu. Draußen an der Station das gleiche nochmal, diesmal passen dem Austauschgerät offenbar die Kalibrierungsdaten nicht.

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Wir fliegen zunächst ein paar Demokreise mit den gewöhnlichen SUMOs für unsere Besucher. Sobald sie in der Luft sind und kreisen, ist es relativ unspektakulär. Aber so soll es ja auch sein. Die weisse, rote und grüne LED leuchten und eine helle weisse blitzt 4x zur Kennzeichnung. Bei UNIS haben uns Leute angesprochen, die die Flieger im Tal am Nachthimmel gesehen haben.

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Es ist heute angenehm kalt, nur -6°C und kein Wind. Kein Vergleich mit Samstag. Die Kälte übers Wochenende war ungewöhnlich. Den ganzen Winter über war es relativ warm. Der Handstart ist für die erheblich schwereren Flieger mit den zusätzlichen Sensoren etwas kritischer. Dank der Wärme kann aber mit „nackten“ Fingern geflogen und gestartet werden. Bei den Landungen passiert dem 12µm Draht zum Glück nichts.

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Es gibt auch eine live Infrarot-Webcam mit Leuchte hinter der Station. Wenn die Lichtverhältnisse passten, konnte man uns dort abends in Aktion sehen.

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