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Fliegen

Samstag treffen wir uns mittags, um für die ersten SUMO Flüge zur Station hinauszufahren. Die letzten Tests, Sachen packen und los. Der Ballon wird fertiggemacht, der Laptop angestöpselt, die Flieger zusammengesteckt.

Bevor wir Ballon oder SUMO fliegen können, müssen wir uns beim Flughafen Longyearbyen jeweils die Erlaubnis holen. Der letzte kommerzielle Flieger für Samstag landet über uns hinweg nach Westen zum Flughafen und so kann es losgehen.

Start

Der SUMO wird manuell gestartet, geht in Auto1, Auto2 und fliegt in aller Ruhe seine Bahnen. Alles prima. Wir müssen aufpassen, nicht mit der Schnur des Fesselballons zu kollidieren. Daher bleiben wir nördlich der Station in Richtung Endalen. Ein Ziel der Kampagne ist es, die verschiedenen Flugzeuge und den Ballon gegeneinander zu vermessen. So bringen wir nach und nach alle in die Luft und stellen sie nach, wenn nötig.

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Der Wind frischt bis auf 12m/s auf und damit ist es innerhalb weniger zehn Sekunden höllisch kalt. Man kann sich dick einpacken, aber mit dem Wind im Gesicht und an den Fingerspitzen ist es fies. Die Fingerkuppen liegen in den abgeschnittenen Handschuhen blank, damit man Fernsteuersender, Laptop oder Fotoapparat bedienen kann. Wenn es zu kalt wird, tut es richtig und langanhaltend weh. Man vergisst, wie kalt kalt sein kann…in der Erinnerung ist immer mehr Lametta. Die Wetterschutzhülle des Senders wird mit Panzerband verstärkt, damit es nicht mehr so durchpustet

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Die SUMOs drehen ihre Runden, es funktioniert. Es werden drei Sensoren an der Ballonschnur auf 30, 70 und 110m befestigt. Der Flieger fliegt auf den gleichen Höhen je drei Runden, um die Werte vergleichen zu können. Es wird langsam Nacht und die LEDs leuchten und blitzen ins Tal.

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Sehr schön.

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